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Vegan - Eine Frage des Willens?

Immer wieder stolpere ich, zb auf den Kanälen veganer TouTube´r oder innerhalb der Kommentare veganer Blogs über die Betonungdes Willens bezüglich veganer Ernährung. Aber hat das wirklich etwas mit dem Willen zutun? Ist es sinnvoll, sich vegan zu ernähren, wenn man sich dazu zwingen muß?

Ich bin mit der Zeit zu der Auffassung gekommen, dass es, wenn man sich ausreichend informiert und das über alle Aspekte des Veganismus, keine Sache des starken Willens mehr ist, sondern eher mit Experimentierfreude und Sorgfalt sich selbst und seiner Umwelt gegenüber zutun hat. Wenn ich mich ausreichend informiere und mit der Zeit einen Bezug zu meinem Körper und seinen Bedürfnissen aufbaue ist es das reine Gegenteil eines eisernen Willens. Im Gegenteil: Ich mache die Erfahrung, dass mir Fleisch nicht nur NICHT fehlt, sondern dass es mir besser geht, umso konsequenter ich tierische Produkte aus meinem täglichen Leben streiche. Zusammen mit diesem "bewußt machen" ändern sich auch ganz andere Aspekte: Man wird aufmerksamer, bewußter im Umgang mit sich selbst und mit anderen.  Man entwickelt ein besseres Gespür für den eigenen Körper und somit mit der Zeit auch für andere Lebewesen.

Zugegeben, der Weg zur Information ist nicht ganz so bequem, wie der Griff in die Tiefkühltruhe des Supermarktes und nicht alles was man an Informationen findet ist wahr. Und damit meine ich die Werbung genauso, wie manche Ausführungen bezüglich der Tierbehandlung auf vegetarischen Internetseiten. Man sollte nicht immer alles glauben. Weder der Schönung, noch der Dramaturgie, viel eher zählt auch hier das eigene Gespür. Man beginnt, die eigene Nahrung mit anderen Augen zu sehen. Was habe ich da wirklich vor mir? Kann das wirklich gut für meinen Körper sein? Letztendlich sollte Nahrung ja bleiben was es ist: Brennstoff für den Körper. Nicht mehr und nicht weniger. Man sollte es weder zur Religion des Verzichts machen, noch zum Trost mißbrauchen. 

Wenn mit der zeit also das Gefühl für die Bedürfnisse des Körpers wächst und man die Erfahrung gemacht hat, wie leicht und unbeschwert der Körper pflanzliche Nahrung verdaut wendet sich das Blatt des Verzichts zur reinen Freude, dem Körper jeden Tag etwas Gutes tun zu dürfen. Ich persönlich bin ja nicht unbedingt der reichste Mensch und freue mich über jedes Stück frisches Obst oder Gemüse, dass ich mir und meinem Körper leisten kann. Allmählich wendet sich das Blatt und man empfindet Gemüse nicht mehr als erzwungene Beilage, die einem Muttern als Kind schon aufgenötigt hat, weil man sonst das Fleisch nicht essen darf. Es wird zum Mittelpunkt der Nahrungsaufnahme. 

Ich bin ja selbst ein Großfamilienkind und bin es von Kind an gewöhnt, dass Fleisch zwar nicht Mangelware ist, sehr wohl aber abgezählt und somit etwas Besonderes ist, von dem jeder nur wenig bekommt. Alles andere war immer reichlich da und ist somit zur Nebensache verkommen. Die Devise war: Wer schneller ist, bekommt mehr. Bestenfalls ein zweites Stück Fleisch. Auch Heute ist das noch so, nur das ich mittlerweile anders ticke und das Fleisch den anderen überlasse und mich diebisch freue, dass so viel Gemüse übrig bleibt und ich mich daran satt essen darf. im direkten Vergleich schneidet es auch einfach besser ab: Es ist bunter, frischer, der Geschmack ist intensiver, spricht alle Sinne an, ist leichter verdaulich, schwimmt (bestenfalls) nicht in fadem Fett und, wenn man so aufgewachsen ist wie ich, man darf viel davon essen. 

Letztendlich macht ja jeder seine eigenen Erfahrungen, aber, liebe Fleischesser, für die Vegetarier und Veganer bedeutet unsere Lebensweise nicht "Verzicht". Wir haben die Erfahrung gemacht, dass eine Umstellung positives bringt. Mehr Freude, mehr Vitalität, ein besseres ethisches Gefühl UND mehr Geschmack, mehr Leben, mehr Nahrung. Gemüse und Obst arbeitet auch nach dem Pflücken. Fleisch ist tot. So drastisch das klingt, es wurde einem toten Lebewesen heraus geschnitten und der Körper nimmt es genauso schwer auf. 

Wir verzichten also nicht, wir ändern. 

13.9.10 11:12
 


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